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Begriffbedeutungen (Wiki)

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Auf den folgenden Seiten möchten wir auf immer wieder auftretende Fragen eingehen, die besonders für Anfänger und Interessierte der Kampfkünste auftauchen. Viele Dinge haben mehrere Beudeutungen und müssen immer im Kontex gesehen werden. In unserem Lexikon erklären wir eher die Wortübersetzung und hier möchten wir eher auf den Begriff als solches eingehen.

So lange die Liste sich im Aufbau befindet werden wir sie immer weiter ergänzen. Sollte Sie jedoch zu Umfangreich werden, werden wir Sie auf eine Form umziehen lassen ähnlich wie Wikipedia.

 

Kihon bzw. Kihon Ido

Der Begriff Kihon bedeutet Grundschule. Hier sind die Grundformen des Karate-Do gemeint. Diese können einzeln gezeigt bzw. gemeint sein oder auch in Kombination miteinander. Meist bekommt der Beginner eine Vorgabe von einem Stand und dann eine Abwehr und / oder einen Angriff. Dabei ist besonders am Anfang auf die genaue Ausführung dieser Grundschultechnken zu achten. Der Begriff Kihon-Ido ist dann folglich auf das Wort Kihon aufgebaut und bedeutet Grundformen in der Bewegung. Somit kommt zu den Techniken noch ein weiteres Element hinzu und zwar die Bewegung in eine Richtung. Für den Anfänger ist es am Anfang meistens vorwärts und rückwärts. Je nach Leistung des Schülers kann man dann die Techniken schwieriger gestallten und auch noch seitwärts als weitere Richtung dazu nehmen. Nähere Informationen zu Kombinationen findet Ihr in der Prüfungsordnung bei den einzelnen Gurten.

 

Verschiedenes

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Auf den nachfolgenden Seiten stellen wir Dir vor:

 

Dojo-Etikette

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               Und dies ist Dojo-Etikette

  • Beim Betreten und Verlassen des Dojos ist stets ein Gruß in Form einer Verbeugung in Richtung des Shomen zu erweisen.
  • Dem Karate Training wird stets in gereinigter Form mit kurz geschnittenen Fuß-und Fingernägeln, sauberem und korrekt angezogenem Gi mit jeweiligem Gürtel beigewohnt.
  • Im Dojo sind laute Unterhaltungen und störendes Verhalten zu unterlassen. Essen und trinken sind im Dojo grundsätzlich untersagt. Ausnahmen liegen im ermessen der Sensei.
  • Dem Sensei ist immer mit Respekt und Anerkennung zu begegnen.
  • Den Anweisungen des Sensei oder seinen Sempei ist während des Trainings sofort und ohne Widerspruch folge zu leisten.
  • Sollte jemand aus gesundheitlichen, körperlichen oder anderen Gründen nicht im Stande sein die vorgegebenen Übungen auszuführen so ist der Sensei vor dem Training darauf aufmerksam zu machen.
  • Höhere Gürtelfarben sind stets zu respektieren, da diese eine Auszeichnung für erbrachte Leistungen sind.
  • Überheblichkeit und Arroganz gehören nicht ins Dojo, eher ist ein freundschaftliches und kameradschaftliches Verhalten zu pflegen.
  • Außerhalb des Dojo sollten sich Karatekas ebenfalls anständig und korrekt verhalten
  • Es ist stets auf den guten Ruf des Dojo, des Vereins und des Karate-Do zu achten.

Dies sind die 20 Verhaltensregeln, die von Gishin Funakoshi  (* 1868; † 1957)aufgestellt wurden. Sie vermitteln das Grundprinzip des Karatedo und sollen der Charaktervervollkommnung dienen.

  • Karatedo wa rei ni hajimari, rei ni owaru koto wo wasuruna. Karate beginnt mit Respekt und endet mit Respekt.
  • Karate ni sente nashi. Im Karate gibt es kein Zuvorkommen. (keinen ersten Angriff.)
  • Karate wa gi no tasuke. Karate ist ein Helfer der Gerechtigkeit.
  • Mazu jiko wo shire, shikoshite tao wo shire. Erkenne dich selbst zuerst, dann den Anderen.
  • Gijutsu yori shinjutsu. Die Kunst des Geistes kommt vor der Kunst der Technik.
  • Kokoro wa hanatan koto wo yosu. Lerne, deinen Geist zu kontrollieren, und befreie ihn dann von Unnützem.
  • Wazawai wa getai ni shozu. Unheil entsteht durch Nachlässigkeit.
  • Dojo nomino karate to omou na. Karate ist nicht nur im Dojo.
  • Karate no shugyo wa issho de aru. Die Ausbildung im Karate umfasst Dein ganzes Leben.
  • Ara-yuru mono wo karate-ka seyo, soko ni myo-mi ari. Verbinde dein alltägliches Leben mit Karate, das ist der Zauber der Kunst.
  • Karate wa yu no goto shi taezu natsudo wo ataezareba moto no mizu ni kaeru. Wahres Karate ist wie heißes Wasser, das abkühlt, wenn du es nicht ständig wärmst.
  • Katsu kangae wa motsu na makenu kangae wa hitsuyo. Denke nicht ans Gewinnen, doch denke darüber nach, wie du nicht verlierst.
  • Teki ni yotte tenka seyo. Wandle dich, abhängig von deinem Gegner.
  • Tatakai wa kyo-jitsu no soju ikan ni ari. Der Kampf hängt von der Handhabung deiner Treffsicherheit ab.
  • Hito no te ashi wo ken to omoe. Stelle dir deine Hand und deinen Fuß als Schwert vor.
  • Danshi mon wo izureba hyakuman no teki ari. Wenn man das Tor der Jugend verlässt, hat man viele Gegner.
  • Kamae wa shoshinsha ni ato wa shizentai. Das Einnehmen einer Haltung gibt es beim Einsteiger, später gibt es den natürlichen Zustand.
  • Kata wa tadashiku jissen wa betsu mono. Übe die Kata korrekt, der echte Kampf ist eine andere Angelegenheit.
  • Chikara no kyojaku, karada no shinshuku, waza no kankyu wo wasaruna.Hart und weich, Spannung und Entspannung, langsam und schnell, alles in Verbindung mit der richtigen Atmung.
  • Tsune ni shinen kufu seyo. Denke immer nach und versuche dich ständig am Neuen.

 

Dojokun

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Dojokun im Yuishinkan Dojo Langenfeld

Dojokun ist die praktische Anleitung zur Übung der richtigen geistigen Haltung. Sie schafft die
Verbindung zwischen der formalen Technik im Karate und der Philosophie des Weges im
Karate-Do. Durch Dojukun wird ein "Budo-Leben" erst möglich.

  • Keiner kommt zum Training, wenn er nicht gewillt ist etwas zu lernen und den Anweisungen
    widerspruchslos Folge zu leisten!
  • Fuß- und Fingernägel sind sauber und kurz geschnitten. Jede Art von Schmuck wird vor dem Training abgelegt.
  • Es wird nur mit einem sauberen Gi trainiert.
  • Vor Betreten der Halle werden die Füße einer rituellen Waschung unterzogen.
  • Körperliche Beschwerden oder Einschränkungen müssen dem Trainer vor dem Training mitgeteilt werden.
  • Beim Betreten und Verlassen der Halle wird sich in Richtung der Dojomitte (Kamiza) verbeugt.
    • Zu Beginn des Trainings wird die Dojo-Fahne aufgehängt. Auf ihr findet sich das Yuishinkan- Symbol
      (stilisierter Drache) mit unserem Dojo-Namen. Indem wir uns zur Fahne hin verbeugen, erkennen wir die
      Grundsätze des Yuishinkan Goju-Ryu-Karate-Do an. Wir versprechen, uns entsprechend diesen
      Grundsätzen zu verhalten. Dies wird zu Beginn und zum Ende eines jeden Trainings mit der Verbeugung
      im Seiza deutlich.
  • Trainingsbeginn:
  1. Die Schüler stellen sich nach Gurtgraden geordnet in gerader Reihe im Musubi Dachi hintereinander
    auf und der Lehrer steht vor der Dojo-Fahne.
  2. Höchster Dan-Träger gibt das Kommando: .Seiza"
  3. Alle knien sich in Seiza hin, nachdem sich der Lehrer bewegt hat. Beim Seiza handelt es sich um
    einen formellen Sitz, der seit der Kamakura-Zeit (Mittelalter) in Japan u.a. auch bei der
    Meditationsform des Zazen Verwendung findet. Die richtige Art sich im Seiza hinzusetzen, ist wie
    folgt:

Aus dem Musubi Dachi kniet man sich zuerst mit dem linken Bein und dann mit dem rechten Bein hin,
so dass sie ein Dreieck bilden. Der Oberkörper wird gerade gehalten und der ganze Körper
entspannt. Die Hände werden auf den Oberschenkeln abgelegt, wobei alle Finger nach innen zeigen.

  1. Höchster Dan-Träger gibt das Kommando: .Mukuso" (leert euch, macht euch leer)
  2. Alle schließen die Augen. Damit ist gemeint, im korrekten Seiza-Sitz mit der richtigen Art der Atmung
    und geschlossenen Augen versuchen, abzuschalten. Man soll sich auf das kommende Training
    konzentrieren, alles ausserhalb des Dojos vergessen.
  3. Höchster Dan-Träger gibt das Kommando: " Mukuso Yame" = aufhören,
  4. Alle öffnen die Augen.
  5. Höchster Dan-Träger gibt das Kommando: .Joseki ni rei" (Verbeugung zu den Großmeistern).
  6. Alle verbeugen sich in Richtung der Dojo-Fahne.
  7. Alle bleiben so lange in gebeugter Haltung, bis der Lehrer das Kommando zum Aufrichten gibt.
  8. Der Lehrer dreht sich zu den Schülern um.
  9. Höchster Dan-Träger gibt das Kommando: "Sensei ni rei" (Verbeugung zum Meister).
  10. Die Schüler verbeugen sich in Richtung des Sensei und sagen: .Oneqai schimas" = bitte lehre mich.

Der Lehrer verbeugt sich gleichzeitig, sagt nichts.

  • Trainigsende:
  1. Der Lehrer beendet die Trainingsstunde.
  2. Schüler und Lehrer nehmen wieder in der gleichen Art wie zu Beginn des Trainings vor der Dojo-
    Fahne Platz.
  3. Das Angrüßen erfolgt genauso wie das Angrüßen. Allerdings sagen die Schüler bei der letzten
    Verbeugung voreinander: :"Arigato gozaimas" = ich bedanke mich. Der Lehrer bedankt sich ebenfalls
    leise.
  4. Danach stehen alle auf, nachdem sich der Lehrer bewegt hat.
  5. Der Lehrer gibt das Kommando: .Otaqai ni rei" (Verbeugung zueinander).
  6. Alle verbeugen sich. Damit ist das Training beendet und man kann das Dojo verlassen.
  • Bei Partnerübungen mit wechselnden Partnern verbeugt man sich vor Beginn und bei Beendigung der
    Übung. Dabei stehen sich die Partner gegenüber (nicht im "Vorbeigehen" verbeugen!). Hierbei
    symbolisiert die Verbeugung ein Versprechen mit dem Partner ernsthaft zu trainieren und ihn nicht zu
    verletzen. Das Abgrüßen zeigt den Dank für die Hilfe durch den Partner.
  • Während des Trainings wird nicht geredet. Nur die Dan-Träger dürfen sich austauschen. Schüler
    sprechen nur, wenn sie gefragt werden oder eine Frage haben und diese beim Trainer anzeigen.
  • Das Dojo wird während dem Training nicht verlassen. Sollte es dennoch einmal nötig sein, dann wird
    zuvor der Lehrer informiert und abgegrüßt und vor der Wiederaufnahme des Trainings angegrüßt.
  • Verletzungen und Erkrankungen werden erst auskuriert, bevor man wieder mit dem Training beginnt.
  • Die Rangfolge der Graduierungen ist zwingend einzuhalten. Kein Dan-Träger muss sich Respekt
    verdienen oder sich beweisen. Dieser Respekt wird ihm von allen selbstverständlich entgegengebracht.

 

 

Karate

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"Das Wesentliche des Karate-Do ist nicht, über Sieg oder Niederlage zu entscheiden, denn Karate ist eine Kampfkunst, die den Charakter durch Training entwickelt, so dass der Karateka jedes physische und psychische Hindernis überwinden kann."

 

Masatoshi Nakayama

Masatoshi Nakayama

 

 "Wer andere erkennt, ist gelehrt.
Wer sich selbst erkennt, ist weise

Wer andere besiegt, hat Muskelkräfte.
Wer sich selbst besiegt, ist stark.
Wer zufrieden ist, ist reich.
Wer die Mitte nicht verliert, der dauert."
Laotse

Beim Gebrauch der Waffen gibt es seit alters ein Wort:
"Ich wage nicht, den Hausherrn zu machen,

Sondern mache den Gast;
Ich wage nicht, um eine Daumenbreite vorzurücken,

Sondern weiche einen Fussbreit zurück."
Dies nennt man:

Vorgehen auch ohne Vorgehen,
Armeaufrollen auch ohne Arm,

Festhalten auch ohne Waffe,
Angreifen auch ohne Feind.

Kein Unheil grösser, als ohne Feind zu sein.
Ohne Feind kann ich verlieren Meine Kostbarkeit.

Wahrlich:
Wenn zwei die Waffe gegeneinander erheben,

wird der, der trauert siegen.
Laotse

   
© Budowelt / www.karate-langenfeld.de